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News Therapeutisches Reiten

Turniertag für Reiter mir Handicap in Nussbach

von Miriam Abel

Der Reit- und Fahrverein Nussbach blickt auf ein gelungenes WBO-Turnier zurück, das am 20.03. und 22.03.2026 in Nussbach stattfand. Besonders der erste Turniertag stand ganz im Zeichen des beliebten Handicap-Turniers, das in diesem Jahr mit einem deutlich größeren Teilnehmerfeld als in den Vorjahren überzeugen konnte.
Der 20. März war für den Verein erneut ein ganz besonderer Tag. Mit viel Engagement und Herzblut wurde ein Turnier auf die Beine gestellt, das Reiterinnen und Reitern mit Handicap die Möglichkeit bot, ihr Können unter Beweis zu stellen. Unterstützt wurde die Veranstaltung wieder von Richterin Iris Keller, die die Prüfungen souverän und einfühlsam begleitete.
Insgesamt wurden drei Prüfungen im Rahmen des Handicap-Turniers ausgeschrieben. Den Auftakt machte der Reiterwettbewerb im Schritt und Trab. Hier konnte sich Markus mit Atlanta den Sieg sichern. Den zweiten Platz belegte Leonie mit Pia, gefolgt von Daniela und Vera, die gemeinsam mit Gladdys den dritten Rang erreichten.
Die zweite Prüfung, der Führzügelwettbewerb, sorgte ebenfalls für große Begeisterung. Daniela, eine Reiterin des Reit- und Fahrverein Nussbach, konnte sich hier mit Gladdys den ersten Platz sichern. Den zweiten Platz teilten sich Vera mit Gladdys und Josef mit Pia.
Ein besonderes Highlight war der abschließende Geschicklichkeitswettbewerb, der mit insgesamt acht Teilnehmerinnen und Teilnehmern stark besetzt war. Leonie setzte sich hier an die Spitze und gewann mit Pia. Markus erreichte mit Atlanta den zweiten Platz, während Thomas mit Pia den dritten Rang belegte. Es folgten Monika (4. Platz, Pia), Dominik (5. Platz, Pia), Daniela (6. Platz, Gladdys), Vera (7. Platz, Gladdys) und Ralf (8. Platz, Pia).
Besonders hervorzuheben ist die wertvolle Unterstützung durch das Therapiezentrum Sand, das maßgeblich dazu beitrug, dass so viele Reiterinnen und Reiter mit Handicap an diesem Turnier teilnehmen konnten. Dieser Einsatz unterstreicht einmal mehr die große Bedeutung von Inklusion im Reitsport und machte den Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Beteiligten.
Das WBO-Turnier in Nussbach zeigte eindrucksvoll, wie Sport, Gemeinschaft und Inklusion miteinander verbunden werden können und die Vorfreude ist bereits groß, im nächsten Jahr erneut ein Handicap-Turnier auszuschreiben und an diesen Erfolg anzuknüpfen.

Landeschampionat der Reiter mit Handicap 2025

von Miriam Abel

Am Samstag, 04.10.2025 hat auf dem Ugenhof das Championat für Reiter mit Handicap stattgefunden. In unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen wurden die Championate mit geistiger und körperlicher Beeinträchtigung durchgeführt.

Landeschampionat für Reiter mit geistiger und/oder körperlicher Behinderung
Dressur Level C (geistige Behinderung):
1.Platz: Damien Haag (RSG Ugenhof e.V.) auf Romy my Dream, WN 8,0
2.Platz: Thomas Müller (RA Immenhof TSV Mähringen) auf Herkules, WN 7,5
3.Platz: Anton Ketterer (RFV Heidenheim-Aufhausen e.V.) auf Artic, WN 7,4

Dressur Level B (geistige Behinderung):
1.Platz: Leon Wolf (Lebenshilfe Heidenheim) auf Esta, WN 7,6
2.Platz: Anke Wolpert (RV Initiative therapeutisches Reiten) auf Bumblebee, WN 7,4
3.Platz: Diana Haunus (RV Initiative therapeutisches Reiten) auf Fräulein Frieda, WN 6,8

Dressur Level A (geistige Behinderung):
1.Platz: Tatjana Raible (Pferdefreunde  Ergenzingen e.V.) auf Herkules, WN 7,1

Dressur Level C (körperliche Behinderung):
1.Platz: Carla Kimmig (RA Immenhof TSV Mähringen) auf Dreamy, WN 7,2

Dressur Level B (körperliche Behinderung):
1.Platz: Lana Rautenstrauß (RV Initiative therapeutisches Reiten) auf Graf Günther, WN 6,0

Dressur Level A (körperliche Behinderung):
1.Platz: Sabrina Leder (RFV Steinheim e.V.) auf Chukas, WN 6,5
2.Platz: Ursula Ullritz (RFV Essingen e.V.) auf Artic, WN 6,0

Bronze bei den VIRTUS World Equestrian Dressage Championships im britischen Winchester

von Miriam Abel

Bronze für das deutsche Team, zweimal Einzelsilber für Jaycen Schlesinger und einmal Einzelbronze für Florian Kaplirz zu Sulewicz – ein starkes Ergebnis für das deutsche Aufgebot bei den VIRTUS World Equestrian Dressage Championships im britischen Winchester!

Vom 22. bis 27. Juli trafen sich internationale Dressurreiterinnen und -reiter mit geistiger Behinderung auf der Reitanlage des Sparsholt College in Südengland. Mit dabei: ein engagiertes deutsches Team, das sich nicht nur sportlich, sondern auch als eingeschworene Gemeinschaft präsentierte.

Das deutsche Team bestand aus Mitgliedern des Vereins Sprungbrett e.V. aus Bad Mergentheim: Franziska Hidding, Florian Kaplirz zu Sulewicz, Tatjana Raible, Jaycen Schlesinger und Janine Schwirblat.

Gemeinsam konnten sie im Teamwettbewerb am Donnerstag mit einer tollen Leistung überzeugen und sicherten sich die Bronzemedaille. Gold ging an Großbritannien, Silber an Australien.

Auch in den Einzelprüfungen am Freitag, die in drei unterschiedlichen Leistungsgruppen ausgetragen wurden, zeigten die deutschen Reiterinnen und Reiter starke Nerven und hohes sportliches Können. Besonders erfolgreich war Jaycen Schlesinger, der zwei Silbermedaillen erringen konnte. Florian Kaplirz zu Sulewicz durfte sich über eine Bronzemedaille sowie einen vierten Platz freuen.

Dass die englischen Reiterinnen und Reiter in allen Wettbewerben siegreich waren, ist sicherlich auch dem Heimvorteil mit eigenen Pferden geschuldet. Das schmälert jedoch in keiner Weise die großartigen Leistungen des deutschen Teams!

Noah Kuhlmann als Reservereiter für die EM nominiert

von Miriam Abel

Unter Berücksichtigung der Ergebnisse der zurückliegenden Saison hat die AG Spitzensport Para-Dressur des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei (DOKR) die Teilnehmer für die Europameisterschaften Para-Dressur vom 3. bis 7. September in Ermelo in den Niederlanden aufgestellt. Vier Paare dürfen bei der EM an den Start. Noah Kuhlmann (RC Bodenseereiter Radolfzell) und sein Pferd Staatslegende wurden als erste Reserve benannt.

Für die EM nominiert sind:
    Heidemarie Dresing (Rheda-Wiedenbrück) mit Poesie und Horse24 Dooloop (Grade II)
    Isabel Nowak (Apelern) mit Siracusa OLD (Grade V)
    Regine Mispelkamp (Geldern) mit Pramwaldhof's Bayala (Grade V)
    Melanie Wienand (Osnabrück) mit Lemony's Loverboy (Grade III)

Reserve:
1. Noah Kuhlmann (Rielasingen-Worblingen) mit Staatslegende (Grade IV)
2. Steffen Zeibig (Arnsdorf) mit Patamon (Grade III)

Bronze für Noah Kuhlmann bei der Para-Dressur-DM in Balve

von Miriam Abel

Bei Deutschen Meisterschaft Para-Dressur Grade V und IV wurde Noah Kuhlmann (RC Bodenseereiter Radolfzell) mit Staatslegende Dritter und sicherte sich Bronze in der Meisterschaftswertung. Gold und Meistertitel gewann Isabell Nowak, Silber sicherte sich Regine Mispelkamp. 

Für Noah Kuhlmann, der eine beinbetonte angeborene Muskelschwäche hat, sind es seine vierten Deutschen Meisterschaften. Er war mit seiner Kür mit Musik von AC/DC ganz zufrieden. „Bis auf die Trab-Galopp-Übergänge, die sind nicht so ganz gelungen und das war teuer, denn die werden doppelt gewertet“, erklärte er nach seinem Ritt. „Bei seinem Ritt hat sich dann auch noch ein bisschen Spannung aufgebaut, der Wallach hatte doch etwas mit der Atmosphäre zu tun“, kommentierte die Bundestrainerin den sonst aber sehr gelungenen Ritt. 

Herzlichen Glückwunsch.

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