Jugend - Unsere Zukunft

Die Jugendarbeit im Pferdesport hat eine zentrale Bedeutung für die Zukunft des Sports und für die persönliche Entwicklung junger Menschen. Der Umgang mit dem Pferd vermittelt weit mehr als nur sportliche Fähigkeiten: Kinder und Jugendliche lernen Verantwortung zu übernehmen, Rücksicht zu nehmen und Vertrauen aufzubauen. Das Pferd reagiert sensibel auf sein Gegenüber und fördert dadurch Einfühlungsvermögen, Geduld und Selbstreflexion.

Gleichzeitig stärkt der Pferdesport wichtige soziale Kompetenzen. In Vereinen erleben junge Menschen Gemeinschaft, Teamgeist und Zusammenhalt. Sie lernen, Erfolge gemeinsam zu feiern und mit Niederlagen fair umzugehen. Die Jugendarbeit bietet einen geschützten Rahmen, in dem Werte wie Respekt, Fairness und Verlässlichkeit aktiv gelebt und weitergegeben werden.

Auch aus sportlicher Sicht ist die Nachwuchsförderung unverzichtbar. Eine fundierte, altersgerechte Ausbildung schafft die Basis für sicheres Reiten und Fahren, für Tierschutzbewusstsein und für langfristige Freude am Pferdesport – unabhängig davon, ob der Weg später in den Leistungs- oder Freizeitsport führt.

Darüber hinaus leistet die Jugendarbeit im Pferdesport einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag. Sie verbindet Bewegung in der Natur mit dem bewussten Umgang mit dem Lebewesen Pferd und schafft Ausgleich zum oft digitalen Alltag. Damit fördert sie nicht nur die körperliche und mentale Gesundheit, sondern prägt junge Menschen nachhaltig und verantwortungsvoll.

Mach mit!
Die Pferdesportjugend.

Der Pferdesportverband Baden-Württemberg e. V. macht sich stark für die Jugend im Pferdesport – mit Herz, Kreativität und jeder Menge Engagement. Nach dem Motto von der Jugend für die Jugend sollen  Projekte wie der Wettbewerb „Preis der besten Jugendarbeit“ junge Menschen motivieren sich für den Pferdesport zu engagieren. 

Wer moderne Jugendarbeit im Pferdesport erleben will, findet hier Inspiration, Gemeinschaft und echte Chancen für die nächste Generation.

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© Gabriele Knisel-Eberhard
© Gabriele Knisel-Eberhard
© Roger Müller
© Gabriele Knisel-Eberhard
© Gabriele Knisel-Eberhard
© Roger Müller
© Doris Matthaes
© Doris Matthaes
Nachwuchsleistungssport
Du träumst von der Teilnahme an Meisterschaften?

Ohne Nachwuchs keine Zukunft. Dies gilt auch für den Leistungssport. Die Förderung von talentierten Nachwuchssportlern fängt idealerweise bereits im heimischen Verein durch die Ausbilder vor Ort an. 

Durch die Teilnahme an Sichtungsturnieren oder Castings geht es dann weiter über die Fördergruppen in den Pferdesportkreisen/ Reiterringen und die Regionalkader bis hin zum Landes- oder Bundeskader. 

 

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Die Facetten der Jugendarbeit

Preis der Besten Jugendarbeit 2026

„Euer Verein, eure Ideen, eure Zukunft – Zeigt, wie ihr junge Menschen für euren Verein gewinnt!" 

Ob Aktionen, Projekte oder neue Formate – realisiert Ideen und Maßnahmen, mit denen andere Lust auf Gemeinschaft, Pferdesport und Vereinsleben bekommen!“

Nachwuchstrainerassitstent

Nächster Termin

Veranstalter: Reiterring Hardt e.V.

Wo: Pferdefreunde Malsch e.V. (bei Karlsruhe), Reitschule Dietrich / Reit- und Voltigierschule

Wann: Grundlehrgang: 16. - 18. Oktober 2026 & Prüfungslehrgang: 06. - 08. November 2026 mit Prüfung am 08.11.2026

Hobby Horsing

Das Steckenpferd-Reiten bringt Kinder in Bewegung und begeistert sie gleichzeitig auf spielerische Art und Weise für das Thema Pferd.

 

Landesjugendcup

Eine Serie zur Nachwuchsförderung und Talentsichtung in den Disziplinen Dressur und Springen für Nachwuchsreiter bis maximal 16 Jahren.

Reiten in Schule & Kindergarten

Für viele Kinder und Jugendliche ist es schwieriger geworden in Kontakt mit den Pferden zu kommen. Die Schulen und Kindergärten bieten hier eine große Chance, Kindern, unabhängig von Herkunft, Lebensstandard, Nationalität oder Behinderung die Faszination Pferd in vielen Facetten näher zu bringen und sich auf mit Hilfe verschiedener Herangehensweisen dem Thema Pferd zu nähern.

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Safe Sport
Gegen sexualisierte Gewalt im Sport.
© Doris Matthaes

Vorbeugen und Aufklären, Hinsehen und Handeln!

200.000 – so viele Menschen sind von sexualisierter Gewalt im Breitensport betroffen. Das ergab 2020 eine Studie der Uniklinik Ulm. Und das Forschungsprojekt „Safe Sport“ fand 2017 bei einer Befragung von 1.800 Leistungssportlern und -sportlerinnen heraus, dass mehr als ein Drittel sexuelle Übergriffe erlebt hat. Die Zahlen sprechen für sich. Der Pferdesport ist nicht ausgenommen. Die körperliche und emotionale Nähe, die im Sport entstehen kann, birgt Gefahren sexualisierter Übergriffe. 

Eine Kultur der Aufmerksamkeit und des Handelns Verantwortlicher muss dazu beitragen, Betroffene zum Reden zu ermutigen, potentielle Täter abzuschrecken und ein Klima zu schaffen, dass Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Sport vor sexualisierter Gewalt schützt.

 

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