Die Sichtungswege zu überregionalen Championaten / Turnieren
Damit die Nominierungen für die überregionalen Championate und Turniere möglichst transparent und für die Aktiven nachvollziehbar sind, hat der Disziplinausschuss Voltigieren sich dazu entschlossen, für die Sichtungswege und Anforderungen zu definieren. Ein ausgewähltes Sichtungsgremium wird die Sichtungen begleiten und danach dem Disziplinausschuss einen Nominierungsvorschlag unterbreiten.
Das Sichtungsgremium.
Mitglieder des Sichtungsgremiums bestehend aus Petra Kirchner, Christine Steffen-Widmann, Stefanie Schönenberg (außer Junior Einzel), Andrea Blatz (außer Junior Einzel) und Carola Reutter (nur Junior Einzel) wird die Sichtungen in Leonberg, Karslruhe und Zaisenhausen begleiten.
Da die Sichtung in Ehingen, die terminlich nicht mit einer DM-/DJM-Sichtung zusammenfällt, werden Mitglied des Disziplinausschusses vor Ort sein und die Sichtung übernehmen.
Die DM- und DJM Sichtung.
Für die Nominierung zur DM bzw. DJM sollte an zwei von drei Sichtungsterminen unten genannte Leistungen erbracht werden.
Der Disziplinausschuss behält sich vor, Voltigierer bei denen eine Leistungssteigerung und Perspektive gesehen wird, zu nominieren auch wenn die Orientierungsnoten nicht erfüllt sind.
Die Nominierung für die DM/ DJM mit einem Ersatzpferd, kann nur erfolgen, wenn das Ersatzpferd dem Sichtungsgremium vorgestellt wurde. Dies kann für Einzel- oder Doppelvoltigierer auch durch einen Start außer Konkurrenz erfolgen.
Orientierungsnoten Gruppen:
Junior:
Pferdenote: 6,3 u/o besser
Gesamtnote: 6,5 u/o besser
Senior:
Pferdenote: 6,3 u.o. besser
Gesamtnote: 7,0 u/o besser
Orientierungsnoten Einzel:
Junior:
Pferdenote: 6,5 u/o. besser
Gesamtnote: 6,8 u/o. besser
Senior:
Pferdenote: 6,5 u/o. besser
Gesamtnote: 6,8 u/o. besser inkl. Technik-Programm
Orientierungsnoten Doppel:
Junior:
Pferdenote: 6,5 u/o. besser
Gesamtnote: 6,5 u/o. besser
Senior:
Pferdenote: 6,5 u/o. besser
Gesamtnote: 7,0 u/o. besser
Der Disziplinausschuss Voltigieren des Pferdesportverbandes Baden-Württemberg hat in seiner jüngsten Sitzung eine Änderung des Sichtungsverfahrens für den L- und M-Team Cup beschlossen. Anlass für diese Entscheidung waren Rückmeldungen und Erfahrungen aus der vergangenen Saison.
Ziel der Anpassung ist es, die Leistungsentwicklung der L- und M-Teams nachhaltig zu stärken und einen transparenten sowie sportlich fairen Qualifikationsweg zu gewährleisten. Daher werden ab der Saison 2026 für beide Cup-Formate jeweils zwei Sichtungstermine angeboten.
Der Pferdesportverband empfiehlt allen interessierten Teams ausdrücklich, beide angebotenen Sichtungstermine wahrzunehmen. Wer ein Ersatzpferd vorstellen möchtet, kann dies aufgeteilt auf die beiden Termine tun. Für Rückfragen stehen die Mitglieder des Disziplinausschusses Voltigieren jederzeit gerne zur Verfügung.