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Freizeitfahrer oder Turnierfahrer, in den letzten Jahren haben sich immer mehr Pferdebegeisterte dieser Disziplin zugewandt. Einspänner, Zweispänner, Vierspänner, Tandem, Random, Pferde oder Ponys - alles ist möglich.

Im Fahrsport gibt es Dressurprüfungen, Geländeprüfungen und das Hindernisfahren. Die Kombinierte Wertung ergibt sich aus allen drei Prüfungen. In der Dressur stehen die Gymnastizierung des Pferdes und die Überprüfung des Ausbildungsstandes im Vordergrund. Beim Hindernisfahren durch einen Kegelparcours werden Schnelligkeit, Geschicklichkeit, Gehorsam und Durchlässigkeit der Pferde abgefragt. Herzstück eines jeden Fahrturniers ist die Geländeprüfung (Marathon) mit ihren spektakulären Hindernissen.

Quelle: FN

Süddeutsche Mannschaftsmeisterschaften

Dieses Jahr ist Baden-Württemberg der ausrichtende Verband für die Süddeutsche Mannschaftsmeisterschaften. Diese finden vom 30.08. bis 01.09.2019 in Meißenheim statt.

Merkblatt Auslandsstarts

Merkblatt_Auslandstarts.pdf (150,0 kB)

News Fahren

Max Andrew gewinnt Bundesnachwuchschampionat Fahren

von Miriam Abel

Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften im Fahren 2021 in Lähden hat es sechs neue Titelträger gegeben. Bei den Jugendlichen und jungen Erwachsenen unter 25 Jahre (U 25) wurden die Titel im Ein- und Zweispänner jeweils mit Ponys und Großpferden in der Klasse M ermittelt. Im Bundesnachwuchschampionat (BNCH) wurde in der Klasse A gefahren, hier mussten die Teilnehmer*innen zusätzlich zu den drei Disziplinen Dressur, Gelände und Hindernisfahren auch eine Theorieprüfung ablegen. Eigentlich richtet sich das Bundesnachwuchschampionat an Fahrer*innen, die jünger als 16 Jahre sind (U16). Wegen der Corona-Pandemie und dem dadurch bedingten Ausfall der DJM 2020 wurde das Alter der Teilnehmer*innen auf U18 hochgesetzt.
Bei den Zweispännern wurde um Medaillen gekämpft, hier jedoch auch nur mit Ponys wie bei der DJM. Bei den U18-Fahrern ist Max Andrew (RFV Schriesheim) neuer Champion (65,87). Herzlichen Glückwunsch.

Das Bundesnachwuchschampionat der Pony Einspänner beendete Philipp Stolzenberg (RFV 1952 Schwetzingen) auf dem 4. Platz.

Ciara Schubert (RV Reilingen) beendete die Deutsche Jugendmeisterschaft der Einspänner Pferde auf dem 6. Platz. Carolin Held (RC Kandern) wurde bei den Einspännern Pony zehnte.

Erfolge für die Baden-Württemberger Fahrer bei der DM in Lauchheim-Hülen

von Miriam Abel

Gleich fünf Deutsche Meistertitel sind beim Fahrturnier in Lauchheim-Hülen in Baden-Württemberg vergeben worden. Die Einspänner, die Parafahrer und die Ponyfahrer haben in allen Anspannungsarten, also ein-, zwei- und vierspännig, ihre neuen Deutschen Meister ermittelt. Bekannte Namen fanden sich in den Siegerlisten. Die deutschen Meister heißen: Steffen Brauchle (Pony-Vierspänner), Christof Weihe (Pony-Zweispänner), Niels Grundmann (Pony-Einspänner), Dieter Lauterbach (Einspänner) und Heiner Lehrter (Para-Fahrer).

DM Pony-Vierspänner: Zwölftes Gold für Steffen Brauchle
In Topform präsentierte sich der alte und neue Deutsche Meister bei den Pony-Vierspännern Steffen Brauchle aus Lauchheim-Hülen. Der Mitorganisator der DM und amtierende Weltmeister der Pony-Vierspänner gewann alle drei Teilprüfungen und somit auch die Kombinierte Prüfung. In den vergangen Jahren führt kein Weg an ihm vorbei und somit darf er sich zum zwölften Mal die Goldmedaille der Deutschen Meisterschaft der Pony-Vierspänner in den Trophäenschrank legen. Gleichzeitig ist er in der Favoritenrolle für die im September in Haras du Pin in Frankreich anstehenden Weltmeisterschaften der Ponyfahrer.

DM Pony-Zweispänner: Bronze für Birgit Kohlweiss
Auch die Ponys der Bronzemedaillengewinnerin Birgit Kohlweiß (Weil der Stadt) lobte der Bundestrainer: „Birgit hat ein hervorragendes Nachwuchspony im Gespann, da dürfen wir noch Einiges erwarten“. Mit 132,45 Strafpunkten belegte die Baden-Würrtembergerin in der internationalen Wertung den vierten Platz, da die Schweizerin Lea Schmidlin im Gesamtklassement auf Platz zwei (131,71) rangierte.

DM Pony-Einspänner: Niels Grundmann vor Anna Genkinger
Neuer Deutscher Meister bei den Pony-Einspännern wurde der Vizemeister von 2020, Niels Grundmann (Fredenbeck) mit seinem erfahrenen Tadeus mit 126,19 Punkten. Bei der DM der Pony-Einspänner ging Silber an Lokalmatadorin Anna Genkinger mit Bella Donna (128,71) aus Lauchheim-Hülen. Sie hatte an diesem Wochenende besonders viel zu tun. Für sie stand nicht nur ihr eigener Start auf dem Programm, zusätzlich unterstützte sie ihren Schwager Steffen Brauchle, den erfolgreichen Vierspännerfahrer, als Beifahrerin. Den dritten Platz auf dem Podest belegte in Lauchheim-Hülen die Titelverteidigerin von 2020 Sandra Schäfer (Münster-Handorf) mit Carino S (129,31).

Quelle: FN

DM der Zwei- und Vierspänner in Lähden

von Miriam Abel

Münster-Handorf (fn-press). Die DAM Dressur und Springen sind gerettet! Nach der kurzfristigen Absage des Veranstalters Ingoldstadt sprang kurzentschlossen das Westfälische Pferdezentrum in Münster-Handorf in die Bresche. Die Laub Immobiliengruppe Deutsche Amateurmeisterschaften Dressur und Springen und das Deutsche Amateur-Championat Springen finden damit wie geplant vom 25. bis 27. September statt.

Es war eine Sache von Sekunden. „Thomas Münch, unser Vermarktungsleiter und kommissarischer Zuchtleiter und ich, haben davon gehört, haben uns angeguckt und spontan entschieden, dass wir unseren Hut in den Ring werfen“, sagt Carsten Rotermund, Geschäftsführer des Westfälischen Pferdestammbuches e.V. . Bereits seit Ende des strengen Lockdowns finden auf der großflächigen Reitanlage in Münster-Handorf jede Menge Veranstaltungen satt. „Zuerst waren es Profi-Turniere, dann kamen aber ganz schnell Angebote für Amateure und Jugendliche dazu. Es braucht ja Anreize für alle. Und gerade die Amateure sind für uns als Zuchtverband ja auch ein sehr wichtiges Klientel“, so Rotermund, der inzwischen reichlich Erfahrung mit Turnieren unter „Corona-Bedingungen“ besitzt. „Bei uns in NRW ist es aber immer noch um einiges einfacher als in Bayern“, zeigt er Verständnis für die Absage von Ingolstadt.

Wie bei der Westfalenwoche finden die DAM Dressur und Springen und die Premiere des DAC auf zwei nahe gelegenen Plätzen gleichzeitig statt. „Wir werden uns in einem championatswürdigen Zustand präsentieren“, verspricht Rotermund und kündigte an: „Als besonderes Rahmenprogramm können wir den Teilnehmer außerdem einen Besuch unserer Fohlenauktion bieten.“

Erleichterung und Freude über den neuen Standort herrscht auch bei Titelsponsor Malte Laub: „Es ist unheimlich schade, dass Ingolstadt als Veranstalter für die Laub Immobiliengruppe Deutsche Amateur Meisterschaften zurückziehen musste. Umso mehr freut es mich für die Amateurreiterinnen und -reiter, dass das Westfälisches Pferdestammbuch e.V. so kurzfristig eingesprungen ist, um unsere Meisterschaft auszutragen. Ich bin sicher, wir werden im Rahmen unserer Möglichkeiten eine sportliche und schöne Veranstaltung erleben.“

Die vorläufige Zeiteinteilung sieht vier Springprüfungen und zwei Dressurprüfungen pro Tag vor. Die beiden ersten Wertungsspringen zur DAM am Freitag- und Samstagnachmittag bilden jeweils den Höhepunkt des Tages. Das Finale, eine Springprüfung Klasse S* mit Siegerrunde, beginnt am Sonntagmittag und endet gegen 15 Uhr mit der Meisterehrung. Die Finalqualifkation für die Dressur findet am Freitagmittag statt, zur gleichen Zeit startet am Samstag auch das Kleine Finale. Das Kür-Finale ist am Sonntag für 11 Uhr geplant. Hb

Titel erneut für Steffen Brauchle und Sandro Koalick, Michael Brauchle Vierter

Vierspänner
Spannender hätte die Kombinationswertung der Vierspänner in Lähden nicht verlaufen können. Nach Abschluss des Hindernisfahrens trennten die drei Besten jeweils nur 0,01 Fehlerpunkte. Vorne lag (wieder einmal) Weltmeister Boyd Exell mit (155,53), Zweiter war Hausherr Christoph Sandmann (155,54), Dritter Georg von Stein (155,55), sie waren alle fehlerfrei geblieben. Ein Abwurf warf den Niederländer Koos de Ronde (155,71 Punkte) von Rang zwei auf Rang vier zurück. Fünfte blieb Mareike Harm trotz eines Abwurfs mit 159,76 Punkten. Titelverteidiger Michael Brauchleverbesserte sich mit lediglich 0,93 Zeitfehlern und 159,80 Punkten von Rang elf auf Rang sechs. Anna Sandmann wurde mit 0,36 Zeitfehlern mit 177,08 Punkten Elfte. Markus Stottmeister, der wie Georg von Stein und Michael Brauchle dem von Sponsoren geförderten Team „New Vision“ angehört, belegte nach zwei Abwürfen mit 201,71 Punkten Rang 19. Heiko Hamann beendete die DM nach nur einem Abwurf, aber 13,17 Zeitfehlern im Parcoursauf Rang 22. Deutscher Meister wurde Christoph Sandmann vor Georg von Stein und Mareike Harm. Michael Brauchle wurde Vierter, Anna Sandmann Fünfte.

Vierspänner Pony
Mit einer Nullrunde im Parcours wurde Steffen Brauchle mit 146,23 Punkten in Lähden erneut Deutscher Meister der Pony-Vierspänner. Vizemeister wurde mit 158,81 Punkten, also mit deutlichem Abstand, Michael Bügener aus Westfalen, der mit einer Nullrunde in etwas schnellerer Zeit das Hindernisfahren vor Steffen Brauchle gewonnen hatte. Rang drei in der Kombi belegte der Niederländer Jan de Boer (162,65). Bronze ging somit an den Niedersachsen Niels Kneifel als Vierten der Kombi (171,61).

Zweispänner
Sandro Koalick schaffte in Lähden den „Hat-Trick“. Ergewann die Dressur, den Marathon und fehlerfrei auch das Hindernisfahren, gewann mit 140,55 Punkten die Kombinierte Wertung und damit erneut den Titel Deutscher Meister der Zweispännerfahrer. Zweiter der Kombi wurde mit 148,93 Punkten der Niederländer Raymond Letteboer. Deutscher Vizemeister wurde als Dritter der Kombi Lars Schwitte mit 155,62 Punkten (davon 6 im Parcours). Als Vierte sicherte sich Anna Sandmann nach einer Nullrunde mit 155,86 Punkten die Bronzemedaille. Fünfter der Kombi wurde nach einer Nullrunde Jörg Zwiers (161,78), Sechste Carola Slater-Diener (163,21). Mit nur zwei Abwürfen im Parcours verbesserte sich Landeskader-Mitglied Dr. Laura Oberlin mit 185.12 Punkten in der Kombi auf Rang zwölf.

Zweispänner Pony
Deutsche Meisterin der Pony-Zweispänner wurde die bereits nach Dressur und Gelände führende Nikola-Louise Reinke aus Schuby. Mit 150,85 Punkten (davon 11,78 im Parcours) gewann sie die Kombination vor dem Niederländer Cas Hendriks (153,47), der im Parcours nur 2,62 Zeitfehler verbucht hatte. Deutscher Vizemeister wurde Carl Holzum (Oldenburger-Münsterland) als Dritter der Kombi mit 160,95 Punkten(davon 12,24 im Parcours). Bronze ging an Nea-Renée Bonneß (Nunstorf) mit 169,08 Punkten (davon 13,75 im Parcours). Als Fünfter verpasste der Nordbadener Thomas Seitz aus Glashofen mit 18,22 Punkten im Parcours und 169,33 Punkten in der Kombination knapp eine Medaille. Birgit Kohlweiß (Weil der Stadt) beendete die Kombi nach 19,17 Punkten im Parcours mit 199,22 Punkten auf Rang 18. Die nach Dressur und Gelände auf Rang drei liegende Daniela Menke (Dietlingen) wurde mit 25,92 Punkten im Parcours lediglich Elfte (175,49). Dieter Baackmann (Emsdetten) fiel in der Kombi nach 30,20 Punkten im Parcours mit 180,10 Punkten auf Rang 13 zurück.

Quelle: Reiterjournal

DM Einspänner in Schildau: Bronze für Anna Genkinger

von Miriam Abel

Bei der Deutschen Meisterschaft der Einspänner gab es eine Medaille und gute Platzierungen für die baden- württembergischen Fahrer. Bei den Ponys ging die Bronzemedaille und die Plätze 4-5 in der Meisterschaftswertung ins Ländle: Anna Genkinger (RG Hof Georgenau) schaffte den Sprung aufs Treppchen und sicherte sich Bronze, Platz 4 für Monika Hallasch (RFV Markgröningen Möglingen) und Platz 5 für Steffen Brauchle (PSV Schloss Kapfenburg). Bei den Großpferden belegte Jens Motteler (PSV Hohe Eichen) den vierten Platz.Herzlichen Glückwunsch.

Keine Trainerfortbildung Fahren im Herbst in Marbach

von Miriam Abel

Nach Rücksprache mit dem Haupt- und Landgestüt Marbach hat sich der Pferdesportverband dazu entschlossen, die für November angesetzte Trainerfortbildung Fahren in Marbach aufgrund der Corona-Pandemie abzusagen, da eine Durchführung in bekannter Form nicht möglich wäre. Wir bitten hierfür um Verständnis.


Bildergalerie Fahren

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